Tierschutz versus Vegan
Tierschutz und vegane Lebensweise
sollte eine untrennbare Einheit bilden. Tierschutz dient dann nicht mehr der Gewissensbetäubung, wenn er die Grausamkeit jeder möglichen Form des Fleischkonsums in den Vordergrund stellt und die Überwindung der Nutztierhaltung damit als unverzichtbare Zielstellung konsequent vertritt.
Der traditionelle Tierschutz hat diese Notwendigkeit nicht erkannt und hat dadurch in der Gesamtbilanz keinen tierschützenden, sondern einen anästhesierenden Effekt ausgeübt, der zweifellos mit der Ausbreitung von Massentierhaltung und Fleischkonsum vereinbar ist.
Vegan essen schont nicht nur Tiere, sondern auch die gesamte Umwelt.

Denn die Massentierhaltung, aus der die meisten der Produkte kommen, verursacht nicht nur großes Tierleid, sie sorgt auch für andere Umweltschäden, etwa Rodung von Regenwald für Weideflächen, Monokulturen für Futteranbau und einen riesigen Ausstoß von Treibhausgasen. Untersuchungen sagen, dass die weltweite Massentierhaltung mehr Treibhausgase verursacht als der gesamte (Flug)Straßenverkehr.