Kiesried

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Streuobstwiese

Igel-Auswilderung

Igel-Auswilderung

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Streuobstwiese

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Igel-Auswilderung, Mischwald, viel Totholz

Donnerstag, 9. September 2021

Was ist eine Streuobstwiese?

Eine Streuobstwiese ist eine Ansammlung von Obstbäumen unterschiedlichen Alters und Sorten. Die Bäume stehen hier so weit auseinander, dass jeder Baum genug Platz und Licht zum Wachsen hat. Bei den Bäumen handelt es sich meist um hochstämmige Obstbäume (d.h. die Krone dieser Bäume beginnt erst auf einer Höhe von circa 180 Zentimetern). Ein weiteres Merkmal ist der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide und künstlichen Dünger bei der Bewirtschaftung.

Das Grünland unter den Bäumen kann auf verschiedene Arten genutzt werden: zum Beispiel als Weide (mit Schafen oder Rindern) oder als Wiese. Solche Mähwiesen werden je nach Standort nur ein bis drei Mal pro Jahr gemäht. Dies lässt auch wachstumsschwachen und mahdempfindlichen Pflanzenarten Raum und Zeit, so dass sich allmählich eine Fülle von unterschiedlichsten Pflanzen einstellt. Dies wirkt sich auch positiv auf die Insektenvielfalt und die weitere Nahrungskette aus. Auf Streuobstwiesen werden bevorzugt alte Obstsorten kultiviert, die robust gegen Krankheiten und Parasiten sind und zwar oft weniger Ertrag als moderne Sorten, aber qualitativ bessere Früchte liefern. Streuobstwiesen gehören zu den landwirtschaftlichen Nutzwiesen. Der Streuobstbau ist eine traditionelle Form des Obstanbaus, der früher – besonders in Süddeutschland – weit verbreitet war. Heutzutage steht bei der Pflege und Erhaltung von Streuobstwiesen oft weniger der Ertrag, als eher der Naturschutzaspekt im Vordergrund.

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