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Wenn Katzen älter werden

Die Katze lebt im Vergleich zu anderen Haustieren sehr lange in unserer Mitte, wenn sie gesund ist und keine Unfälle oder dergleichen ihr Dasein frühzeitig beendet. Katzen können durchaus 15 bis 20 Jahre alt werden Das Guinness-Buch der Rekorde berichtet über Creme Puff, einen Tigerkater aus Austin / Texas, der 2005 drei Tage nach seinem 36igsten Geburtstag starb.

Auch sind Katzen erstaunlich lange gebärfähig und wesentlich fruchtbarer als Menschen. Man hörte von einer Tigerkatze namens Dusty, die 1952 im Alter von 18 Jahren ihr 420igstes Junges geboren hat. Sie wurde übrigens umgerechnet 86 Jahre alt! Erstaunlicherweise altern Katzen kaum sichtbar.

Vielleicht werden die schwarzen Schnurrbarthaare weiß, und ein paar Haare gehen aus. Das Fell verliert ein wenig an Glanz und die Katze nimmt etwas ab, aber schauen Sie sich einmal eine schlafende, im Sessel liegende Katze an: Man kann schwerlich ihr Alter einschätzen.

Die gängige Meinung, das Alter einer Katze mit 7 zu multiplizieren, um dieses in Beziehung zu den Lebensjahren eines Menschen zu setzen, ist nicht richtig. Eine Katze entwickelt sich in den ersten Monaten sehr schnell und ist bereits mit 6 Monaten geschlechtsreif.

Mit 8 Jahren befindet sich die Katze in Ihrer Lebensmitte. Das Altern wird mit der Zeit langsamer. Es liegt uns am Herzen, dass unsere samtpfotigen Freunde so lange wie möglich gesund und glücklich durch das Leben tapsen.

Was können wir dafür tun? Nun, wichtig ist in jedem Falle viel Liebe und eine gesunde Ernährung. Nicht jedes Futter ist optimal. Glauben Sie nicht der Werbung, sondern lassen Sie sich in einem guten Tierfuttergeschäft beraten oder informieren Sie sich. Sachbücher oder auch das Internet bieten hier das nötige Wissen.

Beobachten Sie Veränderungen Ihrer Katze: Ab dem 10. Lebensjahr kann es zu Nierenfunktionsstörungen kommen. Das Tier entleert dann wesentlich öfter die Blase und scheidet auch mehr Urin aus. Hier bitte frühzeitig zum Tierarzt gehen. Der gesamte Stoffwechsel verlangsamt sich im Alter.

Achten Sie sorgfältig auf den Zustand des Zahnfleisches, auch bereits in jüngeren Jahren. Zahnsteinablagerungen sind ein gefährlicher Bakterienherd und führen zu Entzündungen, die den gesamten Körper schwächen und Zahnausfall verursachen. Schnurrende Senioren mögen lieber kleinere Mahlzeiten zu sich nehmen. Verteilen Sie die Futterration über den Tag. Wir wünschen Ihren vierbeinigen Lieblingen ein schönes, langes Leben!

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